Borgward-Reanimation und ADAC-Pannenstatistik – kurz berichtet

Laut ADAC bleibt die Batterie die Hauptursache für Pannen.

Aufgrund der milden Witterung ist die Zahl der Einsätze der ADAC-Straßenwacht leicht zurückgegangen: 3,9 Millionen Mal mussten die Pannenhelfer im vergangenen Jahr ausrücken (2013: 4,1 Millionen).

Die Batterie ist immer noch die häufigste Pannenursache (Bild: Daimler AG)
Die Batterie ist immer noch die häufigste Pannenursache (Bild: Daimler AG)

Ursache Nummer eins für den Funktionsausfall war einmal mehr die Batterie, die zu rund 710.000 Hilfeleistungen führte. Fehler in der Elektrik waren insgesamt für einen Großteil der Pannen verantwortlich (46%).

Reifen und Räder (rund 140.000 Fälle), Zündanlage (134.000) und Anlasser (94.000) sind weitere Einzelursachen. In 85 Prozent der Fälle konnten die Autofahrer laut ADAC nach der Reparatur mit ihrem Wagen gleich weiterfahren.

Arbeitsreichster Tag des vergangenen Jahres war der 29. Dezember: Aufgrund eines bundesweiten Wintereinbruchs ging durchschnittlich alle 3,3 Sekunden ein Hilferuf beim Autoclub ein, 26.200 Einsätze waren es an diesem Tag insgesamt.

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Zum Jahreswechsel von 1970 auf 1971 übernimmt die damalige Daimler-Benz AG den Nutzfahrzeughersteller Hanomag-Henschel. Damit geht auch das 1938 gegründete ehemalige Borgward-Stammwerk in Bremen in den Besitz von Daimler-Benz über. 1978 wird hier der erste Mercedes-Benz Personenwagen gebaut. (Bild: Daimler AG)

Comeback für Borgward mit chinesischer Hilfe

Die Marke Borgward kehrt nach mehr als einem halben Jahrhundert in den Kreis der internationalen Autobauer zurück. Was das mit dem SLK zu tun hat? Naja, der SLK wird im ehemaligen Borgward-Werk in Bremen gebaut, das 1971 in Besitz der damaligen Daimler-Benz AG kam, nachdem Borgward selbst bereits 1961 Konkurs anmelden musste.

Wie die inzwischen neu gegründete Borgward AG am Donnerstag im schweizerischen Luzern mitteilte, gibt das Unternehmen im Vorfeld des 85. Internationalen Genfer Automobilsalons (5. bis 15. März) seine Zukunftspläne bekannt und stellt nach Informationen von „Auto Bild“ eine erste Design-Studie vor.

Hinter der Rückkehr stehen zunächst einmal der Enkel des Firmengründers Carl F. W. Borgward Christian Borgward und sein Geschäftspartner Karlheinz Knöss, der frühere GM- und Mercedes-Manager. Im März 2014 verkaufte er allerdings die Markenrechte für Borgward an das chinesische Unternehmen Beiqi Foton Motor.

Hinter der Wiederbelebung der Marke nach 54 Jahren soll laut „Auto Bild“ letztlich auch der chinesische Nutzfahrzeug-Riese stecken. Foton hatte bereits angekündigt, ab 2015 bis zu fünf Modelle unter dem Namen Borgward auf den Markt zu bringen – darunter eine neue Oberklasse-Limousine.

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