Informationen zum DTM-Rennen in Zandvoort am 28.09.2014

Am kommenden Wochenende (27-28. September 2014) gastiert die DTM zum vorletzten Rennwochenende der Saison auf dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden.

2014_39_dtm_1Die Strecke:

Seit dem Streckendebüt im Jahr 2001 fuhr die DTM bislang 13 Mal auf dem Dünenkurs in Zandvoort. Die Strecke ist 4,307 km lang und besteht aus neun Rechts- und vier Linkskurven.  Die Renndistanz beträgt 44 Runden respektive 189,508 km.

Kampf um den Vize-Titel

Auch wenn die Fahrer-Meisterschaft entschieden ist geht es in Zandvoort noch „um die Wurst“. Den Vizetitel können rechnerisch noch fast 20 Fahrer erreichen, realistisch haben noch sechs Fahrer gute Aussichten. Neben dem aktuellen Zweiten, Christian Vietoris kämpfen Matthias Eckström, Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller (alle Audi), Bruno Spengler (BMW) und Oschersleben-Sieger Pascal Wehrlein (Mercedes AMG) um die Vizekrone – und letztlich möchte sich wahrscheinlich jeder Fahrer für ein gutes Cockpit 2015 qualifizieren.

Hersteller Titel noch offen

Außerdem geht es noch um den Hersteller-Titel, der unter Audi und BMW ausgefochten wird. Audi liegt hier mit 18 Punkten hinten, möchte aber gern ein Wort mitreden bei der Vergabedes Titels. Außerdem will Audi endlich wieder einen Sieg einfahren, was für die Moral der Truppe sicherlich auch gut wäre.

Neuer C 63 AMG DTM

Spannend wird auch, welches der neue DTM-Renner von Mercedes-AMG sein wird. Mercedes durfte während der Saison mit Ausnahmegenehmigung am Auto weiter entwickeln, da man am Saisonbeginn sehr chancenlos war. In Zandvoort muss wenigstens ein Auto in der Entwicklung abgeschlossen sein – dieses Auto wird dann für die Saison 2015 „eingefroren“ – das ist also das Auto, das man auch 2015 sehen wird. Wer dieses neue Auto im Rennen bekommen wird, steht noch nicht fest – und man weiß ja auch nicht wirklich, ob es im Rennen schneller sein wird.

Audi Land

Abgesehen davon liegt Zandvoort dem Mercedes nicht wirklich. Im Gegensatz zu Oschersleben. Toto Wolff verspricht trotzdem, „das Beste aus unserem Paket herauszuholen.“

Anders als im vergangenen Jahr wird der Einsatz von DRS erlaubt sein, was 2013 aus Sicherheitsgründen noch verboten blieb. Die Bedenken scheinen inzwischen ausgeräumt.

(Bild: Daimler AG)

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