Die Historie der Mercedes-Benz SL-Klasse Teil 6: Der Technologieträger: Mercedes-Benz SL der Baureihe R 129 (1989-2001)

Kurz bevor „die Mauer“ zwischen Ost- und Westdeutschland fällt und damit eine neue Zeit anbricht, beginnt auch bei Mercedes-Benz eine neue Ära: Der Luxus-Roadster „SL“ kommt in seiner fünften Serien-Auflage.
Beim Nachfolger des R107, der immerhin 18 Jahre gebaut wurde, mussten sich die Entwickler etwas einfallen zu lassen, um den Vorgänger schnell vergessen zu machen. Daher wartete man beim „R129“, wie der „Neue“ heißt, mit vielen Neuerungen auf, die heute für uns selbstverständlich erscheinen…

Kurz nach der Präsentation auf dem Genfer Automobilsalon steht bereits fest, dass dieses Modell einschlagen wird, wie eine „Bombe“. Man rechnete mit einer jährlichen Fertigungskapazität von 20.000 Fahrzeugen. Die SL-Produktionslinie im Werk Bremen – in dem der SL erstmals gebaut wurde – war mit dieser Kapazität schon bald auf Jahre ausgelastet – mehrjährige Lieferfristen waren die Folge. Zur Markteinführung gibt es den 300 SL, den 300 SL-24 und den 500 SL.
Für das Design verantwortlich war der Chefdesigner Bruno Sacco (als „Sacco-Bretter“ bezeichnet man die seitlichen Kunststoffanbauten, die man in diesen Jahren bei allen Mercedes-Modellen sieht), der das markante Gesicht des SL neu interpretierte. Zwar bleibt der Zentralstern in der Mitte erhalten, die in die Motorhaube integrierte Kühlermaske ist neu. Die Flache Windschutzscheibe und die Halbspoiler vor den Vorderrädern und die ausgestellten Radläufe für breite Reifen zeigen schon auf den ersten Blick, dass mit diesem Modell eine sportlichere Klientel angesprochen werden soll. Aber nicht nur optisch sollte der Wagen wie ein Pfeil durch die Luft zischen – ein aerodynamisch ausgefeilter Unterboden und optimierte Motorraum-Duchströmung ergeben in Summe einen cW Wert von 0,32 (mit Hardtop, offen 0,40).

Das Dach – ein vollautomatisches Faltverdeck!

Das Dach mit nur einem Knopfdruck – ohne weitere Entriegelungen vornehmen zu müssen – innerhalb von 30 Sekunden zu öffnen und zu schließen, war eine Sensation!
Mit Betätigung des „Glücksknopfes“ wurden die Seitenscheiben und der Überrollbügel abgesenkt und anschließend wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Geschlossen ist das Stoff-Verdeck in alle Richtungen straff und faltenfrei – das Dach soll schließlich während der Fahrt nicht wie ein Ballon nach oben gezogen werden. Zudem muss die fehlerfreie Funktion des Überrollbügels bei geschlossenem Verdeck garantiert werden. Die Energie für die „zauberhafte“ Dachöffnung liefert eine elektrisch angetriebene Hydraulikpumpe, die zusammen mit dem Ölvorratsbehälter in der Reserveradmulde untergebracht ist. Die Überwachung der mikroprozessorgesteuerten (!) Bewegungsabläufe erfolgt durch 17 Endschalter, die Hydraulikanlage hat 15 Druckzylinder sowie 11 Magnetventile.

Eine weitere Neuigkeit war – das WINDSCHOTT

Egal, wie man in der Glaubensfrage zum Windschott steht – das diese einfache Erfindung erst 1989 auf den Markt kam, war mir bisher nicht bekannt. Hier wurde erstmals mittels eines luftdurchlässigen Gitters zwischen den Überrollbügeln die Zugluft und der daraus entstehende Lautstärkepegel deutlich abgesenkt. Lederjacken und -Mützen waren nun zum offenen Fahrvergnügen nicht mehr unbedingt erforderlich, man konnte auch mit gestylter Frisur und geöffneten Dach die sommerlichen Termine wahrnehmen.
Das Windschott ist heute fast selbstverständlich…auch wenn es nicht jeder verwendet. Das Hardtop aus Aluminium gab es beim Kauf des SL mit dazu.

Eine weitere Besonderheit waren die hochstabilen Integralsitze

Alleine 20 Patente für Detaillösungen stecken in diesem Sitz! Sitzgestell und Lehne bestehen aus unterschiedlichen, speziellen Magnesium-Legierungen. Die Dreipunktgurte mit Gurtstraffer sind im Sitz integriert, ebenso die Gurthöhenverstellung mit gekoppelter Kopfstützenverstellung und elektrische Stellmotoren für die Längs-, Höhen- und Neigungs-Verstellung von Sitzkissen und Lehne. Wichtiger Bestandteil ist außerdem die automatische Zwangsverriegelung der Lehne. Die Belastbarkeit des Sitzes bei einem Crash beträgt ein Vielfaches der möglichen auftretenden Kräfte

Ein Hingucker: Der Überrollbügel

Ein Detail, das für für Aufsehen sorgte, ist der automatische Überrollbügel. Im Falle eines Überschlags wird der Überrollbügel sensorgesteuert elektromagnetisch ausgelöst und durch die Kraft vorgespannter Federn innerhalb von 0,3 Sekunden hochgeklappt. Damit sollte die Sicherheit bei einem Überschlag gewährleistet werden, ohne die Linienfürhung durch einen starren Bügel beeinträchtigt werden.

Hohe Torsions-Steifigkeit und Sicherheit

Eine verwindungssteife Karosserie war nötig, um das Funktionieren des vollautomatischen Verdecks unter allen Gegebenheiten zu gewährleisten. Durch den Einbau von Diagonalstreben und Streben zwischen Vorderachsträger sowie Reserveradmulde und Tür konnte die Verwindungssteifigeit um 30 Prozent gegenüber dem Vorgänger verbessert und damit fast auf Limousinenniveau gebracht werden.

Diese Maßnahmen machen sich auch bei den Front- Heck- und Seitenaufprall Crashtests bemerkbar. Der SL unterbietet die gesetzlichen Vorgaben beim Seitenaufprall und auch die Werte bei Frontal- und Heckaufprall sind sensationell. Durch Leichtbau und die Verwendung hochfester Bleche konnte ein Gewicht der Rohbaustruktur von 405 Kilogramm realisiert werden, was trotz verbesserter Struktursicherheit nur 20 Kilogramm über dem des Vorgängermodells liegt.

Ein neues Fahrwerk

Von der Konstruktion entspricht das Fahrwerk den Baureihen W201 („190er“) und W124. Schraubengefederte Dämpferbein-Vorderachse mit Bremsmomentabstützung und Dreiecksquerlenker, Gasdruck-Stoßdämpfer und Stabilisator sowie eine modifizierte Raumlenker-Hinterachse mit Anfahr- und Bremsmomentabstützung garantieren hervorragende Fahreigenschaften. Für den SL wurden gegenüber den Limousinen einige Änderungen vorgenommen, die den Anforderungen im Roadster entsprechen.
Optional gab es dazu ein neues Zusatzsystem, das aus drei Komponenten bestand: Niveauregulierung vorne und hinten. Damit konnte der SL um 30mm höher oder 15 mm tiefer gelegt werden. Geschwindigkeitsabhängig ging es ab 72 km/h auf Normalhöhe (wenn man das Niveau für schlechte Straßenverhältnisse erhöht hatte), ab 122 km/h wurde die Karosse um 15 mm abgesenkt.

Das Adaptive Dämpfungs-System ADS, ermöglichte es, die Dämpfung vollautomatisch innerhalb von Sekundenbruchteilen bedarfsgerecht an den jeweiligen von fünf Sensoren ermittelten Fahrzustand anzupassen. Insgesamt wurden damit Aufbaubewegungen beruhigt, was quasi eine Vorstufe zum aktiven Fahrwerk darstellt, das 1999 als „ABC“ Fahrwerk (Active Body Control) im S-Klasse Coupé (C215) serienreife erlangt.

Optisch unterstreicht der R129 den sportlichen Anspruch mit Leichtmetallfelgen im 15-Loch-Design und Reifen in der Dimension 225/55 R16. Die für damalige Verhältnisse großen Räder sahen aber nicht nur besser aus – man konnte auch größere Bremsen als bei Vorgänger montieren. ABS gehörte damals bei allen Typen zum Serienstandart. Ab 1995 gab es dann das ESP (Elektronische Stabilitätsprogramm) für den 500 SL, ab 1996 als Extra auch für die Sechszylinder, später wurde dieses Extra nach und nach zum Serienumfang für alle Modelle. Der Bremsassistent BAS kommt ebenfalls 1996 hinzu.

„Car Design Award“

Knapp ein Jahr nach seiner Vorstellung wird der SL mit dem „Car Design Award“ ausgezeichnet, „Beim Mercedes-Benz 300–500 SL überzeugt das Zusammenspiel von Neuerungen im Bereich der Sicherheit […], von mustergültigen Lösungen in Bezug auf Ergonomie und von strikter Einhaltung der traditionellen Designkultur der Herstellermarke. Der neue SL verkörpert somit die wertvollsten Elemente zeitgemäßen Industriedesigns, ohne auf jenes Flair zu verzichten, das stets zu jedem Sportcabriolet gehört“ – so die Begründung der Jury.

Die Motoren

Baujahre Bemerkung Zylinder
Leistung  in PS
Motortyp
 Fahrleistung: Beschleunigung 0-100 km/h
Fahrleistung:
V-max
300 SL
1989 bis 1993 Zweiventiltechnik  6 190 PS M 103 9,3 s 228 km/h
300 SL-24
1989 bis 1993 Vierventiltechnik, Aufpreis 10.000 DM  6 231 PS M 104 8,4 s 240 km/h
280 SL 
1993 bis 1998 (letzter) Reihensechszylinder  6 193 PS M 104 10,2 s 230 km/h
320 SL 1993 bis 1998 (letzter) Reihensechszylinder 231 PS M 104  8,4 s  240 km/h 
SL 280  1998  V-Motor, einziges Modell mit Schaltgetriebe  204 PS  M 112 9,5 s  232 km/h 
SL 320  1998  V-Motor   224 PS  M 112 8,4 s  238 km/h 
500 SL
1989 bis 1992   8 326 PS M 119  6,2 s
250 km/h* 
500 SL / SL 500 1992 bis 1998 Neue Namensgebung bei Mercedes-Benz ab 06/1993  8 320 PS M 119 6,5 s
250 km/h*
SL 500  1998    306 PS  M 113  6,5 s  250 km/h* 
600 SL / SL 600 1992 bis 2001 Neue Namensgebung bei Mercedes-Benz ab 06/1993
60.000 DM Aufpreis zum 500 SL Äußerlich erkennt man den 600 SL an zwei „V12“-Emblemen an den Luftaustrittsöffnungen hinter den vorderen Radausschnitten
12 394 PS M 120  6,1 s 
250 km/h* 
AMG 500 SL 6.0  1991 bis 1993  AMG in Eigenregie, noch nicht „Mercedes-Benz“  381 PS  M 119  5,6 s  
250 km/h*  
SL 60 AMG 1993 bis 1998 Baugleich mit dem AMG 500 SL 6.0 – Hubraum 6.0 Liter auf Basis des V8 8 204 PS M 119  5,6 s 
250 km/h*  
SL 55 AMG
1999 bis 2001   8 354 PS M 113 5,9 s
250 km/h* 
SL 70 AMG  
1999 bis 2001   tauchte nie in den Mercedes-Preislisten auf   12  496 PS  M 120 5,0  s  250 km/h* 
SL 73 AMG 
1999 bis 2001  tauchte nie in den Mercedes-Preislisten auf, gewaltiges Drehmoment 750 Nm  12  525 PS M 120 4,8 s 250 km/h* 

 

*elektronisch begrenzt, kann bei AMG Modellen aufgehoben werden

Die erste Modellpflege 1995

Neue Front- und Heckstoßfänger, Modifikationen an den Motoren und eine reichhaltigere Serienausstattung, farblose Blinker vorne und ein dezent veränderter Kühlergrill machen den Unterschied. Die Seitenschweller (Sacco-Bretter) und die neuen Stoßfänger sind nicht mehr in Kontrast- sondern in Wagenfarbe lackiert. Die Heckleuchten bekommen ein einheitliches, rotes Design, das Design der Leichtmetallräder wird ebenso geändert.

Anstelle des Alu-Hardtops kann man nun auch ein Glasdach mit Sonnenrollo bekommen. Im Innenraum werden diverse Teile modifiziert (Lenkrad, Sitz, Türverkleidungen).
Außerdem sind nun Xenon-Scheinwerfer erhältlich. die in der E-Klasse (W210) vorgestellt wurden.

Der verbesserte Tempomat, der hinunter bis 30 km/h regelt wird in SL- und S-Klasse vorgestellt – und bleibt diesen Typen (vorerst) vorbehalten (…wir wissen das…).
Die Änderung der technischen Daten stehen in der Tabelle. Dazu gibt es noch ein neues Fünfgang-Automatikgetriebe mit elektronischer Getriebesteuerung. Diese Steuerung passt das Schaltverhalten selbständig an die jeweilige Fahrsituation an.
Bei den Motoren steht die Reduzierung des Schadstoffausstoßes und die Senkung des Benzinverbrauchs im Vordergrund. Dies ist teilweise an den zurückgehenden Leistungsangaben zu sehen.

Die zweite Modellpflege 1998
Das Design wird kaum verändert. Die Heckpartie soll dynamischer aussehen, die Rückleuchten werden durch monochrome, rote Exemplare mit nur noch drei Stegen ersetzt.
Die Außenspiegel passen sich im Design dem SLK an, die Tügriffe werden in Wagenfarbe lackiert. Die Rädergröße beträgt nun 245/45 ZR 17. Das Felgendesign wird auf Fünfloch geändert.

Mercedes-AMG GmbH

Seit 1990 gibt es zwischen der Daimler-Benz AG und AMG einen Kooperationsvertrag. 1999 übernimmt die damalige DaimlerChrysler AG 51% von AMG. Die Ausweitung der Zusammenarbeit ist an der Namensgebung der SL’s nachzuvollziehen.
Das AMG Styling-Paket des SL mit integrierten Nebelscheinwerfern im Stoßfänger unterstreicht die Dynamik des Roadsters ohne die Linie des Designs anzutasten.

Die Sondermodelle der Baureihe R 129

17 Sonderserien mit unterschiedlich hohen Auflagen (10 bis 1.515 Fahrzeuge) gibt es vom R129 – zum ersten Mal in der SL Geschichte.

„Special Edition“ (630 Stück, 1995). erhältlich aös SL 280, SL 320 und SL 500.
Lackiert in Brillantsilber, kombiniert mit einem roten Verdeckstoff, Zielflagge hinter den Kiemen der vorderen Kotflügeln
„Mille Miglia“ (10 Stück, 1995) basierend auf der „Special Edition“, die als Begleitfahrzeuge bei der Mille Miglia eingesetzt werden, Sitzmittelbahnen, Türverkleidungseinsätze in blauem Sonderstoff Karo vom 300-SL-Flügeltürer als Reminiszenz an ihn, sämtliche Holzverkleidungen in Vogelaugenahorn dunkelblau, oben im Automatik-Wahlhebel ist die Produktionsnummer sowie das Mille-Miglia-Symbol, Mille Miglia an den Ziergittern der Vorderkotflügel
„Special Edition“ (500 Stück, 1998), außer SL 60 AMG.
Außenfarbe Obsidianschwarz, Ledersitze in designo Rot mit schwarzen Ziernähten.
„Mille Miglia“ (10 Stück, 1999) auf Basis des SL 55 AMG
Designosilber mit Carbonleisten und Soundsystem
„SL Edition“ (708 Stück, 2000) erhältlich als SL 320 und SL 500
„Final Edition“ (674 Stück, 2000) außer SL 55 AMG und SL 73 AMG
„Formula One Edition“ (20 Stück, 2000) auf Basis SL 500
„Mille Miglia“ (12 Stück, 2000),
„Mille Miglia“ (13 Stück, 2001) auf Basis SL 600

Daneben entstehen für einzelne Märkte:

„40th Anniversary Roadster Edition“ (USA, 1997: 750 Stück) als SL 320 und SL 500 sowie SL 60 AMG.
Das Erscheinen des Mercedes-Benz 300 SL Roadster im Jahr 1957 wird gefeiert
„designo MB UK“ (England, 1998: 150 Stück),
„designo MB Japan (Japan, 1998: 67 Stück),
„designo Vintage Edition UK“ (England, 2000: 49 Stück, SL 280 und SL 320),
„designo Heritage Edition UK (England, 2000: 49 Stück, SL 280 und SL 320),
„Silver Arrow Edition USA“ (USA, 2001: 1.515 SL 500, SL 600)
„Silver Arrow Edition UK“ (England, 2001: 100 Stück , 500 SL)

Die Baureihe R 129 in der Presse

„auto motor und sport“, Heft 16/1989, zum 500 SL:
„Überhaupt ist der neue SL in seiner passiven Sicherheit von keinem Sportwagen zu übertreffen. Abgesehen von der ausgeklügelten Karosseriestruktur und den auf Wunsch erhältlichen Airbags für Fahrer und Beifahrer nimmt der automatisch ausfahrende Überrollbügel auch die Angst vor Überschlägen. Ein wenig Restangst muss wohl noch geblieben sein, denn auto motor und sport hat die Funktion nicht mit dem Ernstfall konfrontiert.“

„Road & Track“, Heft 3/1993, zum 600 SL:
„Fährt man den 600 SL, ist der Unterschied gewaltig. Obwohl der 500 SL alles hat, was wir von einem Mercedes erwarten (eine Zeit von 0 bis 60 Meilen/h in 6,4 Sekunden, bestes Handling und beste Sicherheit), fügt der V12 diesem Luxussportwagen noch eine weitere Dimension hinzu. Einiges davon ist reine Kraft. Die Zeit von 0 auf 60 Meilen/h fällt – nach unserer Messung – um weitere 0,4 Sekunden, aber am meisten beeindruckt das bereitstehende Drehmoment, wenn man das Vierganggetriebe einen oder vier Gänge zurückschalten lässt. Dazu kommt eine Geschmeidigkeit – die Geschmeidigkeit von Kraft, die sich stark aufbaut und nicht einfach ausbricht, sowie das samtige Motorensummen im Hintergrund, selbst bei Vollgas.“

auto motor und sport“, Heft 16/1998, SL 500:
„So verkörpert der Mercedes SL 500 seit neun Jahren eine hoch kultivierte Mischung aus Leistung, Sicherheit und Komfort. Zu dieser Philosophie gehört die serienmäßige Automatik ebenso wie das perfektionierte Nebeneinander von zwei Dächern.“

Produktionszahlen

Typ
Konstruktions-bezeichnung
Produktionszeit Vorserie bis Ende
Stückzahl
SL 280
R 129 E 28
1993-1998
10,319
SL 280*
R 129 E 28
1997-2001
1,704
300 SL
R 129 E 30
1988-1993
12,020
300 SL-24
R 129 E 30
1988-1993
26,984
SL 320
R 129 E 32
1993-1998
32.223
SL 320*
R 129 E 32
1997-2001
7,070
500 SL/SL 500
R 129 E 50
1988-1998
79,827
500 SL**
R 129 E 50
1997-2001
23,704
600 SL/SL 600
R 129 E 60
1991-2001
11,089
SL 55 AMG
R 129 E 55
1999-2001
***
SL 60 AMG
R 129 E 60
1993-1998
***
SL 73 AMG
R 129 E 73
1999-2001
***
Gesamtzahl
204,94

* Mit V6-Motor.
** Mit Motor M 113.
*** Nicht separat dokumentiert.

Der R 129 aktuell

Ab 10.000 EUR ist ein R129 zu bekommen – allerdings in eher bemitleidenswertem Zustand. Richtig „billig“ wird er wohl nicht werden. Auf der anderen Seite kann man bereits beobachten, das Fahrzeuge in gutem Zustand die Talsohle durchschritten haben sollten – die Experten rechnen für diese Modelle mit Wertsteigerungen in Zukunft.
Wartung und Pflege sind bei diesen Modellen sehr wichtig, um den Wert zu erhalten.
Und das Angebot an DIESEN Fahrzeugen wird sicher nicht größer…

Vom SL R 129 Club sind mir einige Mitglieder bekannt, hier findest Du wirklich „Freunde“ dieses Fahrzeugs: www.r129sl-club.de

(Quelle und Bilder: Daimler AG, „Die Historie der Mercedes-Benz SL-Klasse„)

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