Spatenstich für Prüf- und Technologiezentrum Immendingen

Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Daimler AG in Immendingen die Bauphase ihres neuen Prüf- und Technologiezentrums gestartet. Der Konzern investiert an diesem Standort 200 Millionen Euro, rund 300 Arbeitsplätze werden entstehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung feierten mit dem Spatenstich die abgeschlossenen Bauvorbereitungen und den Übergang in die Bauphase.

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Spatenstich Daimler Prüf- und Technologiezentrum Immendingen: Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler AG, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Guido Wolf, Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied des Landtags, Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen, Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Markus Hugger, Bürgermeister der Gemeinde Immendingen (Bild: Daimler AG)

Am Spatenstich nahm auch Winfried Kretschmann teil, der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. „Alternative und umweltfreundliche Antriebe werden für die Zukunft der Mobilität und des Automobils entscheidend sein. Innovative Ideen sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg von morgen“, so Kretschmann. „Das künftige Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen wird neue Antriebsformen entwickeln und knüpft damit an die lange Erfindertradition Daimlers und Baden-Württembergs an. Darüber hinaus ist das Zentrum ein beispielhaftes Großprojekt, das mit überwältigender Zustimmung der Bevölkerung realisiert werden kann. Es ist das Vorhaben eines Unternehmens, hinter dem auch Politik und Bürgergesellschaft gleichermaßen stehen. Ich freue mich, dass diese für die Region und das Land beispielhafte Konversion des ehemaligen Bundeswehrstandorts Immendingen nun in die Tat umgesetzt wird.“

Die Daimler AG hatte im Jahr 2011 beschlossen, ihre Planungen für ein Prüf- und Technologiezentrum in Baden-Württemberg auf den Standort Immendingen zu fokussieren: „Bei der Entwicklung des Autos von Morgen, wird dem Prüf- und Technologiezentrum eine Schlüsselrolle zukommen. Denn die Erprobungsmaßnahmen in Immendingen werden wesentlich dazu beitragen, unseren Fahrzeugen in Zukunft noch mehr autonome Funktionen beizubringen und dass Autofahren noch sicherer und umweltschonender wird. Davon profitieren nicht nur unsere Kunden, sondern auch das Land Baden-Württemberg als Standort“, betont Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars.

Prüfzentrum Immendingen stärkt Wirtschaftskraft der Region

Ziel der Daimler AG war es von Beginn an, das Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen im engen Dialog mit allen Beteiligten, dem Umwelt- und Naturschutz sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu entwickeln. „Der Tag heute ist der Beweis dafür, dass es gelingen kann, große Bauprojekte in Deutschland erfolgreich auf den Weg zu bringen. Das Ergebnis zeigt, es lohnt sich – mit dem Prüfzentrum von Daimler in Immendingen wird der Landkreis Tuttlingen zur Autoregion und stärkt damit seine wirtschaftliche Position“, sagt Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Abgeordneter des Wahlkreises Rottweil-Tuttlingen. Mit positiven wirtschaftlichen Impulsen für das Land rechnet auch Guido Wolf, Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied des Landtags: „Die Automobilindustrie trägt einen großen Teil dazu bei, Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu sichern. Gerade deswegen ist es besonders zu begrüßen, wenn neue Standorte nicht nur in anderen Regionen der Welt entstehen, sondern auch bei uns. Immendingen und die Region standen von Anfang an hinter dem Projekt, das für Innovationen steht, die global im Einsatz sind.“

Das geplante Prüf- und Technologiezentrum der Daimler AG

Die Gesamtfläche des Prüf- und Technologiezentrums Immendingen beträgt rund 520 Hektar. Neben den Flächen der ehemaligen Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne und des angeschlossenen Standortübungsplatzes hat Daimler von der Gemeinde Immendingen und Privatpersonen zusätzliche Grundstücke erworben. Das Unternehmen wird zukünftig einen großen Teil der Testfahrten von öffentlichen Straßen auf das Gelände verlegen und in Immendingen alternative Antriebe wie Hybride und Elektrofahrzeuge mit Batterie oder Brennstoffzelle weiterentwickeln sowie Verbrennungsmotoren optimieren. Darüber hinaus wird in Immendingen an Fahrsicherheitssystemen – bis hin zum autonomen Fahren – gearbeitet werden. Eine zentrale Zielsetzung dieser Entwicklungen ist, den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge kontinuierlich weiter zu senken sowie die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens zu sichern.
(Quelle: Daimler AG, „Spatenstich Immendingen„)

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