Weichenstellung: Mercedes-Benz baut SUV-Kapazitäten in den USA aus

Das Jahr 2015 ist für Mercedes-Benz das Jahr des SUV. Fast die gesamte SUV-Palette wird erneuert: Die M- und GL-Klasse erhalten eine Modellpflege, entsprechend der neuen Mercedes-Benz Nomenklatur werden die bisherigen Modellbezeichnungen dann durch GLE-Klasse bzw. GLS-Klasse ersetzt. Zusätzlich kommt im Sommer mit dem GLE Coupé ein völlig neues Modell auf den Markt.

Mercedes-Benz ordnet daher seine SUV-Produktion neu und erweitert die Produktionskapazitäten in den USA. Der US-amerikanische Auftragsfertiger AM General wird Teil des Mercedes-Benz Cars Produktionsnetzwerks: In South Bend, Indiana, wird AM General zukünftig die Mercedes-Benz R-Klasse fertigen. Die durch die Verlagerung schrittweise frei werdenden Produktionskapazitäten im Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa werden dann für die M-Klasse, die GL-Klasse und das im Sommer kommende neue GLE Coupé genutzt.

Wer schon lange keine R-Klasse mehr gesehen hat: Hier ein R 350, Modelljahr 2010 (Bild: Daimler AG)
Wer schon lange keine R-Klasse mehr gesehen hat: Hier ein R 350, Modelljahr 2010 (Bild: Daimler AG)

Die Kapazität des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa soll in diesem Jahr mehr als 300.000 Einheiten erreichen. Zusätzlich zu den SUV-Baureihen produziert das Werk seit Juni 2014 auch die neue C-Klasse Limousine – als einer von vier globalen Produktionsstandorten.

Die Mercedes-Benz R-Klasse wird seit 2013 ausschließlich in China vertrieben. Die in China seit jeher als Langversion mit sechs oder sieben Sitzen angebotene R-Klasse ist bei chinesischen Kunden offenbar beliebt.
(Quelle und Bild: Daimler AG, „R-Klasse Produktion„)

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